Unsere wohl aufwändigste Baustelle jemals...

70 Meter unter dem Bahnhof entlang, verläuft eine Abwasserleitung. Die hat unter den Gleisen nicht zugängliche Schächte, deren Böden 30cm tiefer liegen, als die Rohrhöhe ist und zudem Einlauf und Auslauf nicht in einer Flucht liegen. So mussten wir zuerst Saugschläuche einziehen und die Schächte reinigen und aussaugen. Dann wurden Beton-verpresschläuche bis in die Schächte gezogen und als Formgebung für den Beton ein "Vorschlauch" eingeschossen und aufgeblasen. Injektionsbeton wurde in die Schächte gepumpt und ausgehärtet. Eine ganze Reihe von Versuchen zeigte, daß ein Einzug eines Inliners nicht möglich wäre und die Aushärtung mit Licht ebenfalls nicht, da durch die Schachtversätze, das Inlinermaterial sich an den Kanten aufgerieben hätte. Also fiel die Wahl auf einen vor Ort getränkten Inliner mit insgesamt 420Kilogramm, der im gezogenen Inversionsverfahren eingebaut wurde. Das außergewöhnlich hohe Gewicht des Inliner, wird durch die Wandstärke bedingt, die aufgrund der statischen Gegebenheiten und der Tiefe von bis zu 5 Metern bedingt ist.

Der gekoppelte Sanierungszug für "vor Ort" getränkte Inliner

Hier wird hinter den formgebenden Vorschlauch Beton injiziert, damit sich im Schacht eine Art Gerinne ausbilden kann.

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